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Liebe Eltern,

wir möchten Sie gern darüber informieren, was es mit dem Triple-F-Club und unseren Partys auf sich hat.

Im Triple-F-Netzwerk sind nahezu alle hauptberuflichen kommunalen Jugend- und Jugendsozialarbeiter/innen aus dem Landkreis Waldshut vertreten. Daneben der Bereich der Prävention durch den Kommunalen Suchtbeauftragten, der Kreisjugendring als Kreisverband vieler Jugendverbände sowie das Deutsche Rote Kreuz.

Wir haben mit unseren Triple-F-Partys einem schon lange bestehenden Angebot der Jugendarbeit, nämlich den Jugend-Discos, ein neues Gewand und einen ganz speziellen Rahmen gegeben.

Jugend-Discos finden heutzutage meist in kleinerem Rahmen in den Wohnortgemeinden der Kinder und Jugendlichen statt, organisiert von Vereinen, kirchlichen Trägern oder den kommunalen Jugendtreffs u.ä. Die Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen ist jedoch häufig sehr viel größer als nur der Wohnort. Schüler/innen z.B. verbringen einen großen Teil ihrer Zeit an Schulen anderer Gemeinden, knüpfen dort Kontakte und haben nicht selten einen größeren Freundes- und Bekanntenkreis außerhalb ihres Wohnorts als am Wohnort selbst. Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren finden darüber hinaus kaum Möglichkeiten, auf Musik- und Tanzveranstaltungen zu gehen. Deshalb sind bei uns alle zwischen 12 und 17 willkommen.

Wir bieten mit unseren Triple-F-Partys einen Treffpunkt an, der sich an Kinder und Jugendliche aus allen Gemeinden richtet und ihnen dazu einen Raum und einen speziellen Rahmen bietet. Denn auch zu feiern will gelernt sein.

Musik und Tanz sind urtümliche Formen, um miteinander in Kontakt zu treten und das sogar über kulturelle Unterschiede hinweg. Musik und Tanz sind international und insofern bieten unsere Partys auch eine Art interkultureller Bildung.

Damit nichts aus dem Ruder läuft, haben wir einen speziellen Rahmen geschaffen. Unsere auf dieser Homepage aufgeführten Basics sollen dafür sorgen, dass die Party stressfrei bleibt. Der Jugendschutz steht bei uns an erster Stelle. Und da bei uns rauchfrei und vor allem alkohol- und drogenfrei gefeiert wird, werden auch die aggressiven Vorfälle, die man bei anderen Veranstaltungen leider zu oft beklagen muss, nicht auftreten. Sollte es doch einmal zu Streitereien kommen: einige der anwesenden Jugendarbeiter haben Ausbildungen in Konfliktlösung und Streitschlichtung. Außerdem finden Sie aufgrund ihrer Berufserfahrung die richtige Ansprache. Daneben gibt es noch einen Ordnungsdienst, der aber bei uns wohl kaum eingreifen werden muss.

Für kleinere Blessuren, wie verstauchte Knöchel oder verschluckte Früchte unserer alkoholfreien Cocktails, steht ein Sanitätsdienst des Roten Kreuzes vor Ort zur Verfügung.

Für alle unter 14 ist bei uns um 22 Uhr Schluss. Die 14-17-jährigen dürfen noch bis 23 Uhr bleiben, dann ist die Party vorbei.

Wir wollen natürlich auch, dass unsere Gäste gut wieder nach Hause kommen. Das liegt sicherlich auch in Ihrem Interesse als Eltern. Deshalb bieten wir in viele Gemeinden des Landkreises einen Rückfahrdienst an, der nicht immer direkt vor der eigenen Haustür hält, aber zumindest in der Nähe. Dort wo es Möglichkeiten gibt, den öffentlichen Nahverkehr zu nutzen, bringen wir die Kinder und Jugendlichen direkt an die Bahn oder die Bushaltestelle.